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Customer Success Stories

Was Kunden mit uns entwickelt haben

Dialogarchitektur - Ausgangspunkt für gelungene Transformationen

Mit diesem für elfsights historisch prägenden Projekt stellen wir Ihnen den initialen Entstehungsmoment für den Ansatz der Dialogarchitektur vor.

Dieser Ansatz entstand nicht am Schreibtisch. GOALS war das erste Mal, dass wir eine Dialogarchitektur als Prozess entworfen und in ihrer vollen Konsequenz erprobt hatten, in einem realen Unternehmen, über alle Hierarchieebenen hinweg. Was wir dabei gelernt haben, trägt bis heute.

Die Ausgangshypothese, die eine verbindende Idee verkörperte:

„Leistung entsteht im Dialog.“

 

Und dies war auch ein gemeinsames Ergebnis. Der Kunde enercity begann 2010 mit der Frage nach Leistungsmessung und Effizienz. Was daraus entstand, war eine grundlegend andere Überzeugung darüber, wie Veränderung in Organisationen wirklich funktioniert.

GOALS - das initiale Dialogarchitektur-Projekt enercity

Die erste vollständige Erprobung von Dialogarchitektur in einer realen Organisation. Wenn Sie verstehen möchten, wie Dialogarchitektur entsteht, was sie leisten kann, und welche Erfahrung elfsights mitbringt, sehen Sie in diesem Use Case, dass elfsights maßgeschneiderte Architekturen. GOALS ist der Beweis, dass sie funktionieren.

Referenz — enercity

Der Beleg

Enercity: acht Projekte, ein Kulturwandel

enercity · Stadtwerke Hannover AG · ca. 2500 Mitarbeitende · Energiebranche

Zwei Pilotabteilungen, technische Instandhaltung und Kundenservice, bildeten den Anfang. Rund 220 Mitarbeitende über alle Hierarchieebenen erarbeiteten in drei Monaten Lösungen, die sich innerhalb eines Jahres amortisierten.

Der Erfolg übertraf die Erwartungen so deutlich, dass Vorstand und Betriebsrat das Verfahren in einer gemeinsamen Willenserklärung als neuen Standard festlegten. Es folgten acht Projekte.

  • 3 Monate Bearbeitungszeit je Projekt
  • +2 % Kapazitätsauslastung Technik
  • Top Dialog & Lösungsqualität  - Bewertung durch alle Beteiligten
Timeline und Entstehungsgeschichte

2009

Die Ausgangsfrage

Der Kunde steht unter Effizienz- und Veränderungsdruck. Eineinhalb Jahre schwierige Verhandlungen zwischen Management und Betriebsrat. Die Frage: Wie können Veränderungsprozesse nachhaltig gelingen, wenn top-down nicht mehr reicht?

2010
Das ELF-Verfahren entsteht

elfsights entwickelt gemeinsam mit enercity ein neuartiges Verfahren: Engagement, Leistungsfähigkeit, Fairness (ELF). Zwei Pilotabteilungen, 220 Mitarbeitende, ein Prozess der alle Hierarchieebenen gleichzeitig einbindet. Ein Experiment mit offenem Ausgang.

2010–2013
Drei Jahre, acht Projekte

Der Pilotansatz überzeugt so schnell, dass Vorstand und Betriebsrat das Verfahren gemeinsam als neuen Standard festlegen. Über drei Jahre werden acht Projekte durchgeführt, in unterschiedlichen Abteilungen, mit wachsender Erfahrung und stetig verfeinerten Prinzipien.

Heute
GOALS als Destillat

Aus dem ELF-Verfahren wird GOALS — Ganzheitlich, Offen, Agil, Lebendig, Systemisch. Nicht als Produkt, sondern als verdichtetes Wissen: die Prinzipien, die elfsights seitdem in jede neue Dialogarchitektur einbringt.

Sechs Prinzipien, die sich bewährt haben

01

Gleichzeitigkeit statt Kaskade

Alle Ebenen wirken von Anfang an mit: nicht nacheinander, sondern parallel und in echtem Austausch.

02

Raum als Gestaltungsmittel

Die physische Aufstellung, Innen- und Außenkreis, nebeneinander statt übereinander macht Hierarchiefreiheit erfahrbar.

03

Kollektive Intelligenz nutzen

Bei lösungsoffenen Fragen führt die Weisheit der Vielen zu besseren Ergebnissen als jeder Expertenzirkel.

04

Innovation und Integration

Lösungsentwicklung und Verankerung in der Organisation werden von Beginn an gleichzeitig gedacht.

05

Prinzip der Delegierten

Teilnehmende werden von den Perspektivgruppen selbst bestimmt, nicht von oben benannt.

06

Fairness als Bedingung

Engagement entsteht nur dort, wo Fairness strukturell gesichert ist, nicht nur versprochen.

Aus diesem Ursprung schöpfen wir heute

Was wir bei enercity gelernt haben, fließt in jede Dialogarchitektur ein, die wir seitdem entwickelt haben. Nicht als Schablone, sondern als Erfahrungsschatz. Was ich für Ihr Vorhaben entwickle, baut auf diesen Prinzipien auf und wird auf Ihren Kontext zugeschnitten.

"Bei großen Veränderungsprozessen sollte ein solches Verfahren der Maßstab sein. ELF hat unsere Unternehmenskultur bereits ein Stück verändert — das Prinzip Partizipation hat sich in den Köpfen festgesetzt." Jochen Westerholz, Arbeitsdirektor enercity Jetzt ins Gespräch gehen

Eines der größten Transformationsprojekte der Öffentlichen Hand

Landschaftsverband Rheinland: SAP-Transformation mit 10.000 Menschen

SAP-Transformation gelingt, wenn die menschliche Seite dieselbe Sorgfalt erhält wie die technische.

Eine umfassende ERP-Transformation über mehrere Jahre, mit 14.000 Nutzenden, unter höchsten politischen Anforderungen an Transparenz und Beteiligung.

Der Use Case zeigt eine Greenfield-Einführung von SAP S/4HANA in einem der größten Kommunalverbände Deutschlands. Mehrere Wellen, tausende Nutzende, eine komplexe Verwaltungsstruktur und die Überzeugung, dass technische Exzellenz allein nicht reicht.

 

Wie das elfsights Change Management das LVR-Greenfield Projekt unterstützt

Die technische Seite: SAP S/4HANA Greenfield bedeutet kein Altlast-Code, klare Prozesse, modernes System. Die technische Implementierung folgt einer Logik, die sich planen und steuern lässt. Die menschliche Seite ist entscheidend:
14.000 Mitarbeitende müssen nicht nur geschult werden - sie müssen verstehen, mitgestalten und überzeugt sein. Ohne diese Faktoren bleibt jedes System eine hohe Investition ohne Wirkung. 

Projekteckdaten
  • ~10.000 Nutzende im Scope
  • Greenfield SAP S/4HANA, mehrere Wellen
  • Jan. 2026: Go-Live (letzte Welle)
  • Öffentlich: Kommunalverband, NRW
Demokratische Verbandsstruktur

Der LVR ist kein Unternehmen mit typischer Entscheidungshierarchie. Er ist ein demokratisch verfasster Kommunalverband mit gewählten Gremien, politischen Mandatsträgern, eigenständigen Dezernaten und einem Selbstverständnis, das auf Aushandlung und Legitimation gründet. Change Management muss diese Logik erkennen und sinnvoll einbinden.

Wellen bedeuten: Lernen und Anpassen

Ein mehrstufiger Rollout ist kein "Wiederholungsprojekt": Jede Welle bringt neue Bereiche, neue Widerstände, neue Chancen. Die Architektur muss skalieren — und dabei lebendig bleiben.

Was elfsights in das Projekt eingebracht hat

01

Change-Architektur für das Gesamtprojekt

Konzeption und Steuerung der gesamten Change Management-Struktur über alle Projektwellen — als integrierter Bestandteil der Projektorganisation, nicht als Anhang.

02

Umsetzungskoordinatoren-Netzwerk

Aufbau und Begleitung eines dezentralen Netzwerks von Umsetzungskoordinatoren (UKs) — Schlüsselpersonen in den Fachbereichen, die Veränderung von innen heraus tragen.

03

Dialogformate über alle Ebenen

Gestaltung von Kommunikations- und Dialogformaten für Führungskräfte, Multiplikatoren und Mitarbeitende — situativ angepasst an den jeweiligen Wellenstand und die Organisationskultur des LVR.

Dialogarchitektur im SAP-Kontext: Methodischer Rahmen

SAP-Transformationen scheitern selten an der Technologie. Sie scheitern daran, dass Menschen das neue System nicht annehmen, Prozesse nicht leben und Verantwortung nicht übernehmen.

Dialogarchitektur adressiert genau das: Sie gestaltet die sozialen und kommunikativen Strukturen, die nötig sind, damit Veränderung wirklich miteinander gestaltet wird und als Organisationsentwicklung mit Beteiligung greift.

Beim LVR bedeutete das: ein Netzwerk aus Umsetzungskoordinatoren, das hierarchieübergreifend kommuniziert. Formate, die nicht lediglich informieren, sondern auch Mitarbeitende einbinden. Eine Architektur, die mit jeder Welle gelernt und angepasst wurde.

Formate
  • Prozessdialoge
  • Umsetzungskoordinatoren (UK-Netzwerk)
  • Wellenbasierter Rollout
  • Hierarchieübergreifender Dialog
  • Multiplikatoren-Prinzip
  • Change Kommunikation
  • Strategie- und Themenbeiräte
  • HyperCare-Begleitung
  • Wissensmanagement
  • Wissenstransfer / SAP Competence Center
SAP-Transformation steht an?

Eine technisch solide Implementierung ist der Anfang. Ob sie wirkt, entscheidet sich auf der menschlichen Seite. Wir sprechen gerne darüber, welche Change-Architektur zu Ihrem Vorhaben passt, ob im öffentlichen Sektor oder anderswo.

„Ohne die externe Begleitung wäre vieles stärker über hierarchische Entscheidungen gesteuert worden, mit entsprechendem Einfluss auf die Dynamik im Projekt. Wahrscheinlich hätte es mehr Eskalation und weniger Dialog gegeben. Durch das Changemanagement konnten wir eine gute Balance zwischen Beteiligung, Dialog und notwendiger Eskalation herstellen.“ Thilo Osterberg Gesamtprojektleitung, Landschaftsverband Rheinland Jetzt ins Gespräch gehen

Weitere elfsights Erfolgsgeschichten

 

Unsere Kunden haben vielfältige Anliegen. Wir haben sie im Change begleitet: die Kunden-der-Kunde-Sicht etabliert, Ende-zu-Ende-Prozesse zu implementieren unterstützt, Organisationen agiler gestaltet, Führungskräfte entwickelt, Produktentwicklung unterstützt - und mehr.   

 

Führen im Change eines regionalen Energieversorgungsunternehmen

Das Ziel

Eine für alle Beteiligten transparente, begründete und tragfähige Change Management-Strategie, in der die vielfältigen Perspektiven einfließen.

Der Weg

Zunächst wurden mit Vertretern aller Perspektiven xBrix Sessions durchgeführt – von der Geschäftsführung, über die Führungskräfte, bis hin zu den Fachkräften sowie mit den Projektleitungen und den Betriebsräten. So konnten alle Bedürfnisse im Transformationsvorhaben berücksichtigt werden.

Der Benefit

Das kompakte, systematische Setting führte die Ergebnisse der einzelnen Sessions unternehmensweit in eine Auswertung zusammen. Die Ergebnisse machten notwendige Handlungsfelder und Lösungsansätze für die Transformation im Unternehmen sichtbar und so entstand die gewünschte, tragfähige und begründete Change Management-Strategie.

Entwicklung einer agilen Organisation in einem mittelständischen IT-Unternehmen

Das Ziel

Um das Unternehmen effizienter und die Time-to-Market schneller zu machen, entschloss sich der Kunde, die Organisation agiler zu machen. Gewünscht war hierzu die Entwicklung einer nachhaltige Veränderungsstrategie. 

Der Weg

Um die agile Transformation auszugestalten, wurde xBrix eingesetzt. Auf diese Weise wurden alle Mitarbeiter in den Prozess eingebunden. 

Entwicklungsfelder auf einfache Weise thematisiert, erkundet und fokussiert werden. Mitarbeiter in den verschiedenen Rollen konnten Ideen und Impulse für eine Verbesserung einbringen.

Benefit

In der Transformation wurden nicht nur strukturelle Themen bearbeitet: auch die Employee Experience rückte in den Blickpunkt der Organisationsveränderung. Dies trug zu einer stärkeren Bindung bei und erhöhte die Zufriedenheit der Mitarbeiter spürbar - und steigerte so auch die Arbeitgeberattraktivität in einem engen Arbeitsmarkt.

Die Perspektive der Kunden erforschen: Logistik-Konzern

Das Ziel

Ziel war es, die Erwartungshaltungen der Kunden unseres Kunden an die Leistungen in den Organisationseinheiten zueinander zu erheben, abzustimmen und zu vereinbaren. Um strukturelle Anpassungen in einzelnen Organisationseinheiten im Zuge eines Strategieprozesses integrativ und abgestimmt mit vielerlei Schnittstellen vorzunehmen, wurde xBrix eingesetzt. 

Der Weg

Im Format xBrix Talks visualisierten die jeweiligen Organisationseinheiten die Erwartungen der Kunden, sodass die Teilnehmenden in den xBrix Sessions den Blick über den Tellerrand hinaus einnahmen. Es gelang auf der Basis und unter Einbezug aller Beteiligten, die notwendigen strukturellen Anpassungen mit den wichtigsten Themen der Customer Experience zu verknüpfen. 

Der Benefit

Aus diesen Erkenntnissen heraus wurden die Anforderungen der Organisationseinheiten zueinander in einem anderen Licht gesehen. Das Zusammenspiel wurde in einem erweiterten Kontext verstanden und organisiert. Die Umsetzung der Veränderungen war dadurch von hoher Akzeptanz geprägt.

Führung in einem Prozess der strategischen Erneuerung an einer Universität

Das Ziel

Eine der bedeutendsten Universitäten Europas bietet durch ihr zugehöriges Institut ein hochwertiges Programm zur Entwicklung von Top-Führungskräften. Dieses plante eine strategische Weiterentwicklung des Instituts.

Der Weg

In gemischten Gruppen entwickelten die Teilnehmen des gesamten Teams des Instituts in Workshops mit xBrix die wichtigsten strategischen Ziele und spezifizierten diese in Handlungsfelder.

Der Benefit

Institutsleiter und Mitarbeiter hatten einen kreativen und zugleich kompakten Austausch mit konkreten Ergebnissen in den jeweiligen Handlungsfeldern im Sinne einer Roadmap - und waren von dieser Methodik begeistert.

Mitarbeiterbindung in einem mittelständischen IT-Unternehmen

Das Ziel

Steigerung der Arbeitgeberattraktivität, dem erhoben werden sollte, was den Mitarbeitern wirklich wichtig ist, wo die Stärken des Unternehmens liegen und wo konkrete Abwanderungsrisiken bestehen. Die Risikofaktoren konnten aufgrund der Erkenntnisse strukturell und individuell deutlich minimiert werden. Konkrete Aktionspläne für Maßnahmen entstanden, die das Unternehmen für Mitarbeiter attraktiv und die einzelnen Teams resilienter machen.

Der Weg

Jeder Mitarbeiter durchlief eine xBrix Session zu der Frage, was das Unternehmen zu einem für sie oder ihn attraktiven Arbeitgeber macht.

Der Benefit

Die Stärken konnten als authentische Faktoren für die Vermarktung des Unternehmens in einem Arbeitnehmermarkt voll genutzt werden.

Agiler werden: Produktentwicklung in einer Großbank

Das Ziel

Auf dem Weg zur agilen Produktentwicklung stellt sich der IT-Bereich mit 35 Teams in einer Großbank neu auf. Produktentwicklung und IT sollten die Time-to-Market beschleunigen.

Der Weg

xBrix wurde zur Entwicklung agiler Teams eingesetzt, agile Arbeitsweisen wurden vermittelt und verankert, Produktentwicklung und IT wuchsen zusammen und. In xBrix Sessions reflektierten die Teilnehmende den Status quo der Agilität im Unternehmen und erschlossen wesentliche Entwicklungspotenziale für die weitere agile Roadmap. In einem Event wurden die Erkenntnisse der Teams zusammengeführt. Ein übergreifender Austausch wurde moderiert.

Der Benefit

Die hohe Flexibilität und der praktische Nutzen von xBrix verstärkte die Entwicklung agiler Teams sowie resilienzstärkende Formen der Zusammenarbeit zwischen Disziplinen und Teams im Unternehmen nachhaltig.

Jürgen Alexander Lehmann, Organisationsentwickler, Change Manager und Geschäftsführer der elfsights GmbH
Seit 25 Jahren begleiten wir Unternehmen im Change und anderen Fragen, wie der der Personalentwicklung oder Mitarbeiterbindung. Hier könnte auch Ihre Story stehen. Sprechen Sie uns an. Jürgen Alexander Lehmann, Change Communications Architekt